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Glück und Poker

Ich habe kürzlich einen Artikel, mit dem Titel "die Täuschung des Glücks beim Poker" in einem Pokermagazin gelesen und konnte das Glucksen nicht unterdrücken. Der Autor, ein selbst ernannter Professor des Poker behauptet, dass Glück, wie wir es kennen, gar nicht existiert. Seine Begründung dafür war zugegebenermaßen eine halbwegs wissenschaftliche Studie, bei der seine Truppe von Lakaien festhielten, wie oft ein 1-4 Outer passieren könnte und wie oft es wirklich eintraf. Auf wundersame Weise stellte sich heraus, dass dieses ungefähr im gleichen Verhältnis geschieht. Eine erstaunliche Entwicklung.

Glück ist allerdings mehr, als nur 1-4 Outer. Es ist der Lauf von guten oder schlechten Karten, tauglichen und untauglichen Flops und andere situationsgebundene Faktoren, wie zum Beispiel, wieviel Geld möglicherweise im Pot zusammenkommen kann, der Gemütszustand der Spieler, die Position in einem Turnier und so weiter. Ganz abgesehen von der Sinnlosigkeit seines Experiments, ist der Autor eindeutig irregeleitet. Wir hatten alle schon glückliche Serien, unglückliche Serien, haben gesehen, dass die gleiche Person immer wieder Glück hatte und die gleiche Person immerzu vom Pech verfolgt war. Es ist schon wahr, je mehr Blätter Sie sehen, desto mehr gleicht sich das Glück aus - das gehört einfach zur Beschaffenheit der Wahrscheinlichkeit.

Wir alle wissen, dass Fähigkeiten über lange Sicht dem Glück überwiegen sollten. Aber wie lange sollte diese lange Sicht genau sein? Es hängt davon ab, wie viele Blätter Sie spielen, also sind online Spieler weniger dem kurzzeitigem Glück geneigt, als Live Spieler, da sie 10-15 Blätter gleichzeitig an mehreren Tischen spielen können und das alles in der gleichen Zeit, in der ein Live Spieler ein Blatt spielt.

Berücksichtigen Sie eine interessante, tangentiale Tatsache über Poker: Poker ist ziemlich beliebt und eine Menge Blätter sind gespielt worden und werden weiterhin gespielt, insbesondere seit dem Boom des online Poker. Die Natur der Wahrscheinlichkeit zeigt bei einer ausreichend großen Probengröße, dass in einem Spiel, mit so hoher Varianz, wie Poker, unwahrscheinliche Dinge passieren. Je größer der Umfang der Stichprobe (und wenn sie groß genug ist, wird sie zuverlässiger, als unsere prägnante 200K Datenbank) passieren immer mehr unwahrscheinliche Dinge und das führt dazu, das einzelne Personen lange Glückssträhnen im Gesicht eines furchtbaren Spiels haben. Einige Leute werden weiterhin Glück haben und zwar auf mehr Arten, als nur mit Karten - dass der Schurke viel Geld zur Verfügung hatte, genau wie der Held, dass ein bestimmter anderer Spieler sich entschied einen mittelmässigen Draw zu passen, den er vervollständigt und gewonnen hätte oder alles, was möglicherweise beeinflussend wirken könnte.

Also - unwahrscheinliche Dinge passieren andauernd. Das erklärt aber noch nicht, warum wir so viel davon sehen - nun, eigentlich ja nicht, denn wir sehen genau so viel, wie wir erwarten zu sehen. Die Psychologie kümmert sich um den Rest, wie zum Beispiel die Überraschung, die wir bei einer unwahrscheinlichen Begebenheit erlebten nicht wirklich mit der Unwahrscheinlichkeit zusammenhängt und dieses Gefühl bleibt eine Weile bestehen, besonders, wenn dieses Ereignis von größerer Bedeutung war (ein großer Pot oder der Rausschmiss aus einem großen Turnier). Die restliche Zeit passieren nur normale Sachen - Leute, die ihre letzten beiden Möglichkeiten verpassen Ihren Flush Draw zu vervollständigen, ihre 2 Outer verpassen, sie den Drilling nicht immer treffen, wenn sie ein hohes Paar besitzen und so weiter. Manchmal haben Leute einen normalen Lauf der Dinge und es handelt sich nur um das Können, dass für einen Gewinn verantwortlich ist und nicht bei einem Verlust - die wichtigste Sache, die man im Gedächtnis behalten sollte ist, dass die restliche Zeit das Glück sich normalerweise ausgleicht.

Was sind die Auswirkungen davon? Nicht viel, es tut mir leid Sie enttäuschen zu müssen. Wir sollten trotzdem in der bestmöglichen Weise in jeder Situation spielen, niemals dabei Überlegungen in Betracht ziehen, wie "der Schurke ist ein glücklicher Spieler", weil wir dazu neigen, zu gewinnen, wann immer wir unser Geld im voraus bezahlen. Alles, was es bewirkt, ist die Tatsache zu bestätigen, dass wir Pokerspieler zocken, wann immer wir spielen und ich denke, dass es gesund ist, dieses zu akzeptieren, ob wir nun gewinnen oder nicht.

Ich verstehe die Absichten dieses Poker "Professor": er möchte dem durchschnittlichen Spieler zeigen, wie die Karten sich über die Zeit selbst ausgleichen, dass jeder die gleichen Blätter erwarten kann, bei jedem die gleichen Situationen entstehen und dass es sich auszahlt im voraus Geld einzuzahlen und dann den Gegner zu schlagen, wenn auch nicht kurzfristig, dann auf die längere Sicht. Nun, dies tut es, aber unglückliche Serien und damit unser Konzept von glücklichen und unglücklichen Spielern tritt ebenfalls ein und dieses passiert die ganze Zeit. Einige dieser Serien können sich in die Länge ziehen, ich kann mir vorstellen, dass es dabei keine Grenzen gibt, nur fällt es uns weniger auf, je länger es anhält. Manchmal scheint es, dass sich das Glück doch nicht ausgleicht.










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